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Glas als Bestandteil von Solarmodulen
Solarmodule werden zur Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Leistung genutzt. Ein Solarmodul besteht aus verschiedenen Solarzellen.

Wie ist ein Solarmodul aufgebaut?

Auf der, der Sonne zugewandten, Seite befindet sich ein Einscheiben-Sicherheits-Glas. Weitere Bestandteile sind eine transparente Kunststoffschicht um die Solarzellen einzubetten, kristalline Solarzellen die untereinander mit Lötbändchen verbunden sind, Rückseitenkaschierung, Anschlussdose und ein Rahmen zum Schutz der Glasscheibe.

Herstellung eines Solarmoduls

EVA-Folie wird auf eine bereitgelegte Glasscheibe aufgetragen. Die untereinander verbundenen Solarzellen werden auf der Scheibe mit der Folie aufgebracht. Querverbinder, die die einzelnen untereinander verbundenen Solarzellen miteinander verbinden werden montiert. Die Querverbinder führen unter anderem zur Anschlussdose. Die Konstruktion wird wieder mit EVA Folie bedeckt. Durch die Laminierung der EVA Folie entsteht eine Kunststoffschicht. Diese Schicht verbindet nun die Glasscheibe und die Rückbeschichtung. Nach dem Laminieren wird die Anschlussdose angebracht, die Kanten verschlossen und Freilaufdioden aufgebracht. Freilaufdioden werden genutzt um die Umpolung der Spannung zu verhindern. Kommt es zu einer Umpolung kann das Modul beschädigt werden. Zum Schluss erfolgt die Rahmung und die Verpackung.

Wie werden ausgediente Solarmodule entsorgt?

Solarmodule können über eine Zeit von etwa 20-40 Jahren genutzt werden. Beim Recycling werden bei 600 °C die Kunststoffe verbrannt. Übrig bleiben Glas, Metall, Füllstoffe und die Solarzelle. Die Solarzelle kann für die Herstellung einer neuen Solarzelle genutzt werden.
 
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