Ihre Firma eintragen

Forschungsprojekt zu den Witterungseinflüssen auf verschiedene Baumaterialien und Bautechniken

Eine Berghütte in Slovenien in mehr als 2.000 Höhenmetern dient derzeit der Erforschung, wie sich extreme Wetterbedingungen auf die verschiedenen Baumaterialien und Bautechniken auswirken. Das Projekt wurde von der OFIS Architects in Ljubljana, Slowenien, initiiert.

2015 wurde die moderne Berghütte in dem Workshop „Habitation in Extreme Environments“, also „Wohnen in extremen Umgebungen“ an der Harvard Graduate School of Design entworfen. Aus einer Reihe von Designvorschlägen der Architekturstudenten wurde der von Katie McDonald, Erin Pellegrino und Frederick Kim weiterentwickelt. Die fertige Konstruktion steht hoch auf dem Berg Skuta in den slowenischen Alpen, wo die Wetterbedingungen extrem rau sind. Zu den Projektanforderungen für die Berghütte gehörte u.a. eine sichere und komfortable Umgebung für bis zu acht Personen.

Idee und Planung

Die Initiatoren des Projekts, Špela Videcnik und Rok Oman, Mitbegründer von OFIS Architects, arbeiteten für die detaillierte Ausarbeitung des Projekts mit den in London ansässigen Bauingenieuren AKT II Ltd. und Rieder eco skin zusammen. Hauptpartner für die Fenster-Verglasung wurde Guardian Glass.

Die Herausforderung

An der ausgewählten Stelle in mehr als 2.000 Metern Höhe über Meeresspiegel musste das verwendete Einscheiben-Sicherheitglas einer angenommenen Windlast von 2,3 kN/m2 standhalten. Mehr als doppelt so hoch wie für Hochhäuser in Großstädten gefordert ist. Außerdem muss das Glas extreme Wärmedämmeigenschaften aufweisen und der starken Sonnen Einstrahlung Einhalt gebieten.

Realisierung

Guardians Fachleute arbeiteten mit OFIS und AKT zusammen, um die optimalen Materialien und die beste Bauweise für die Fenster zu definieren. Während der Entwicklung mussten Schlüsselfaktoren wie Wärmedämmung und Sonnenschutz sowie weitere funktionale Merkmale berücksichtigt werden, wie z. B. das Erscheinungsbild und eine klare, ungehinderte Durchsicht.

 

Es wurde Dreifach-Isolierglas mit einem Ug-Wert von 0,5 W/(m2K) und einem Gesamtenergiedurchgang (g-Wert) von 33 % verwendet, um ganzjährig eine optimale Energiebilanz zu gewährleisten. Als Funktionsgläser wurden Guardians spektral selektives Sonnenschutzglas SunGuard® SuperNeutral® 70/37 als Außenscheibe und das effiziente Wärmedämmglas ClimaGuard® Premium T als Innenscheibe miteinander kombiniert. Damit konnte eine, angesichts des sehr niedrigen solaren Energiedurchgangs, ungewöhnlich hohe Lichtdurchlässigkeit von 59 % für die Dreifachverglasung erreicht werden.

 

Hauptvorteile des Glases sind neutrales Aussehen, wodurch eine weitestgehende Integration der Hütte in die Umgebung erreicht werden konnte, geringe Reflexion außen für bestmögliche Sicht ins Innere und niedrige Reflexion innen, um den Hüttenbewohnern die ungehinderte Aussicht in die Umgebung bei Tag und Nacht zu ermöglichen. „Wir wollten, dass man sich so weit wie möglich eins mit der Landschaft fühlt. Guardian Glass war da eine unglaubliche Hilfe bei der Umsetzung“, meint Erin Pellegrino, eine der Designstudentinnen an der Harvard University.

 

Domen Komac, European Integrator Manager bei Guardian Glass ergänzt: „Dieses Projekt war trotz seiner relativ geringen Größe nicht weniger anspruchsvoll als große Bauprojekte. Ein konstant komfortabler und sicherer Innenraum war schon eine Herausforderung, insbesondere unter diesen extremen Bedingungen. Dank des umfangreichen Produktsortiments und dem Know-how eines erfahrenen Technikteams konnte Guardian Glass alle Kriterien dieses hoch komplexen Projekts erfüllen.

 

    Aktuelle Firmeneinträge