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Glas-Stelen tragen eingravierte Namen von 15.503 russischen Kriegsgefangenen

Bislang sind 15.503 russische Kriegsgefangene aus dem 2. Weltkrieg identifiziert worden, die in einem Lager bei Schloß Holte-Stukenbrock in der Zeit zwischen 1941 und 1945 unter katastrophalen Bedingungen leben mussten. Die Schätzungen belaufen sich auf rund 65.000 Menschen, die hier ihr Leben gelassen haben. Als Mahnmal wurden nun Glas-Stelen mit den eingravierten Namen der identifizierten Menschen feierlich eröffnet. Das Projekt wurde von der Star Glas GmbH realisiert.

Spezialglas von Star Glas GmbH

Gefertigt wurden die gelaserten Glas-Stelen mit 15.503 Namen von der Star Glas GmbH aus Bünde. Als Material wurde ein spezielles, sehr reflexarmes Sicherheitsglas gewählt. Die Daten wurden mit einem CO² Laser auf die Oberfläche gebracht. Die Star Glas ist ein Tochterunternehmen der in Schloß Holte ansässigen Firma TGK GmbH.

Den Toten die Namen wiedergeben

Zur Einweihungsfeier der Namensstelen auf dem russischen Ehrenfriedhof war der nordrheinwestfälische Justizminister Thomas Kutschaty erschienen und eröffnete seine Rede mit den Worten aus der Bibel: "Ich habe dich bei Deinem Namen gerufen, Du bist mein."

Ebenfalls waren die Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, der russische Botschafter Wladimir Michailowitsch Grinin, der russisch-orthodoxe Erzpriester Sergij Ilin und Bürgermeister Hubert Erichlandwehr bei der Stelen-Einweihung anwesend.

 

 

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