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Schlüsselübergabe der Elbphilharmonie

Nach fast zehn Jahren Bauzeit hat die Stadt Hamburg nun offiziell die Schlüssel für die neue Elbphilharmonie erhalten. Mit sechs Jahren Verspätung übergab das beauftragte Bauunternehmen Hochtief das imposante Gebäude an die Hamburger.

Bauprojekt mit politischer Brisanz

Als der Bau 2007 gestartet wurde, plante man die Eröffnung für das Jahr 2010. Doch bereits kurz nach Baubeginn wurde das Konzerthaus zum Politikum: Erhebliche Kostensteigerungen und zeitliche Verzögerungen erschwerten das Großprojekt. Anfangs wurden 77 Millionen für den Bau veranschlagt, im April 2013 verkündete der Erste Bürgermeister von Hamburg, Olaf Scholz (SPD), dass die Elbphilharmonie den Steuerzahler 789 Millionen Euro kosten würde.

Bei der Schlüsselübergabe würdigte Scholz den Bau: "Hamburg hat mit der Elbphilharmonie ein beeindruckendes Gebäude bekommen, dessen Architektur schon heute nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken ist."

In der Amtszeit des Ex-Bürgermeisters Ole von Beust (CDU) wurde der Bau der Elbphilharmonie beschlossen. Von Beust nutzte die Schlüsselübergabe, um die Grundidee für das Konzerthaus noch einmal für sich zu reklamieren, indem er betonte, dass Hamburg damit einen der besten Konzertsäle der Welt erhielte. Gleichzeitig räumte er auch Fehler bei der baulichen und planerischen Umsetzung ein. Er hätte sich gefreut, wenn das "schneller und billiger geworden wäre."

Happy-End mit Eröffnungsfeier

Am morgigen Freitag wird die Elbphilharmonie mit einem Festakt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dazu wird die Aussichtsplattform zwischen dem historischen Kai Speicher und dem gläsernen Neubau genutzt. Außerdem nehmen Gastronomie und Hotel den Betrieb auf. Die Eröffnungskonzerte für die Elbphilharmonie werden am 11. und 12. Januar 2017 gegeben.

 

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