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Schott Cover Glas für technische Anwendungen

Technische Verglasungen bedienen unterschiedliche Anforderungen - je nach Einsatzgebiet. So sind sie bei Displays heutzutage leicht und zugleich stabil. Sie bieten Schutz vor Reflexionen, Erwärmung und natürlich Verschmutzung. Jede Anwendung erfordert eine passgenaue Materialauswahl und eine auf die Verglasung abgestimmte Weiterverarbeitung.

Multitalent: Cover-Glas

Displays zur Maschinen-Steuerung sind rauen Arbeitsbedingungen ausgesetzt und müssen dementsprechend robust sein. Bei einem Einsatz im medizinischen Umfeld erfüllt das Display Anforderungen an eine hohe Auflösung, gute Beleuchtungstechnik oder auch thermischer Belastbarkeit.

Der Technologiekonzern Schott ist für all diese Anforderungen bestens aufgestellt und bietet umfassende Leistungen von der Glasfertigung über die mechanische Bearbeitung bis zu den verschiedenen Veredelungen an.

Spezialglas aus dem Hause Schott

Das Angebot von Schott beginnt bei der Produktion verschiedener Glasarten, die im Float-Verfahren hergestellt werden. Dabei entstehen Gläser von sehr gleichmäßiger Dicke mit glatten, homogenen Oberflächen. Als Basis-Substrat wird gefloatetes Kalk-Natron-Glas eingesetzt. Damit fertigt Schott in diesem Prozess ausgewählte Spezialgläser selbst, unter anderem hochwertiges BOROFLOAT® Borosilikatglas mit besten thermischen, chemischen und optischen Eigenschaften sowie widerstandsfähiges, kratzfestes Aluminosilikatglas auch in dünner Form.

CONTURAN® tough ist hart im Nehmen

Die Vorzüge dieser Substrate lassen sich erweitern: So kann eine Oberflächenbehandlung das Glas entspiegeln. Das interferenzoptisch beschichtete Glas CONTURAN® etwa bewährt sich in vielerlei Varianten seit über 30 Jahren am Markt, reduziert Reflexionen optisch um 90 Prozent und wirkt nahezu unsichtbar. Auch geätztes Anti-Glare-Glas wirkt reflexionshemmend, bietet sich bei hellem, punktuellem Umgebungslicht im Freien an und ist optisch weniger anfällig für Verschmutzungen.

Mittels CNC-Verfahren lässt sich das Glas dann maßgenau bearbeiten, inklusive Kantenschliff und -politur. Verschiedenste Veredelungsschritte wie etwa Siebdruck oder Laminieren verleihen dem Substrat weitere Fähigkeiten. Darunter steigert thermisches oder chemisches Vorspannen die Glasfestigkeit deutlich. CONTURAN® tough kann noch mehr: Das entspiegelte Glas von SCHOTT erlaubt als einziges seiner Art eine chemische Vorspannung durch die Entspiegelungsschicht hindurch. Im Vergleich zu Standardverfahren bringt das bemerkenswerte Verbesserungen im Produktionsprozess.

Auch CONTURAN® DARO bietet eine Veredelung mit begehrtem Nutzwert: Das Glas kombiniert entspiegelten und oleophoben Oberflächen-Schutz und lässt Reflexionen, Schmutz und Fingerabdrücken keine Chance – optimal für professionelle Touch-Displays. „Mit solchen kreativen Produkten möchten wir zeigen, dass wir mehr sind als ein Glashersteller. Unser Know-how umfasst die gesamte Prozesskette für Technische Verglasungen und Covergläser, daraus können wir gezielt Substrate und Verarbeitungsschritte anwendungsgerecht kombinieren – alles auf individuelle Anfrage“, resümiert Stefan Lasch von SCHOTT.

Schott stellt auf der electronica in München aus

In Halle A3, Stand 326, stellt das Unternehmen vor, wie es die gesamte Prozesskette bedienen kann.

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