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Technologie-Vorsprung bei randemaillierten Architekturgläsern

Die Entwicklung einer einzigartigen Technologie verbessert die Qualität und verringert den Aufwand für eine Randemallierung von vorspannbarem, sputter-beschichtetem Guardian Glas entscheidend.

Optimierung von Qualität und Lieferzeit

Guardian System TEA (True Edge Application) ist eine von Guardian Glass in Europa in enger Zusammenarbeit mit Ferro, einem weltweit führenden Anbieter von keramischen Farben, entwickelte Technologie. Dieses Verfahren ist schneller und zuverlässiger als herkömmliche Methoden und erzeugt eine qualitativ hochwertige Oberfläche mit herausragenden optischen Eigenschaften. Lieferzeiten für randbedruckte Architekturgläser können so entscheidend verkürzt werden.

Anwendungsbeispiele

Die Anwendung des Guardian Systems TEA auf das sputter-beschichtete Glas erschafft eine stabile, homogene Oberfläche, die z.B. eine zuverlässige Haftung bei Structural Glazing Anwendungen bietet. Andere typische Anwendungen sind Ganzglasecken, Dachverglasungen mit überstehender Glasstufe, Glaslamellenfenster, Klapp- und Drehflügelfenster in vollverglasten Fassaden oder Glasschwerter.

Nutzen

Bei Structural Glazing-Anwendungen erfordern die Flächen, auf die strukturelles Silikon appliziert wird, bei den meisten Beschichtungen eine adäquate Randentschichtung. Auch Konstruktionen mit sogenannten Ganzglasecken erfordern in der Regel eine Randüberdruckung, um konstruktive Elemente, wie z. B. Fugen, oder Isolierglasränder abzudecken. Hier muss ebenfalls die Beschichtung, oft auf größeren Flächen, vorher abgeschliffen werden. Tatsächlich sind etwa 90 % der Anfragen für sogenannte

Festmaßbeschichtungen für Hochleistungs-Architekturglas mit teilweiser oder umlaufender Randemaillierung. Diese Randemaillierung ist ein zeitraubender Prozess und verlangt zusätzliche Handhabungsschritte, was zu langen Durchlaufzeiten führt. Auch Qualitätsprobleme können auftreten, da der zu behandelnde Bereich häufig zu breit für herkömmliche Randentschichtungsvorrichtungen ist, was oft zu einer schlechten optischen Qualität und zu uneinheitlichen Oberflächeneigenschaften führt.

Funktion

Mit Guardian System TEA wird die materialauflösende Keramikfarbe (Emaille) direkt auf die Sputter-Beschichtung aufgetragen und löst diese während der Wärmebehandlung auf. Die hochwertige Ferro-Emaille verschmilzt mit dem Glas und sorgt für eine außergewöhnlich stabile Verbindung. Nach dem Abkühlen ist das Beschichtungsmaterial vollständig in die

Emaille eingebettet. Durch die Effizienz des Guardian System TEA Verfahrens wird die Zahl der Verarbeitungsschritte entscheidend reduziert, was eine höhere Flexibilität und kürzere Lieferzeiten für den Endkunden zur Folge hat.

Verwendung

Guardian System TEA kann unter Verwendung von Siebdruck, Roller-Beschichtung oder manuell aufgebracht werden. Die Technologie kann mit allen vorspannbaren Guardian SunGuard® oder ClimaGuard® Architekturgläsern verwendet werden und ist kompatibel mit zahlreichen häufig eingesetzten Structural Glazing Dichtstoffen. Für strukturelle Verklebungen ist die Technologie durch das Institut für Fenstertechnik (IFT) in Rosenheim, Deutschland, nach ETAG 002 zertifiziert. Zusätzlich existiert eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt).

 

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