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Thüringen fördert den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen

Immer mehr Kommunen und Städte nehmen ihre Energie-Wende selbst in die Hand. So bietet Thüringen bereits seit geraumer Zeit das SolarInvest Förderprogramm an. Ziel des Thüringer Umweltministeriums ist, den weiteren Ausbau erneuerbarer Energie und den Einsatz von Solarenergie zu fördern. In den Jahren 2016 und 2017 stehen dafür Mittel in Höhe von 3,4 Millionen zur Verfügung. Die Förderung zielt besonders darauf ab, Mieterstrommodelle voranzutreiben. Desweiteren werden Bürger-Energiegenossenschaften bei der Durchführung an Ausschreibungsverfahren nach dem EEG 2017 unterstützt.

Voraussetzung für die Förderung

Grundsätzliche Voraussetzung für die Förderung ist, dass der erzeugte Strom für die Eigenversorgung verwendet und nicht ins öffentliche Netz eingespeist wird. Außerdem muss das Vorhaben im Bundesland Thüringen durchgeführt werden. Den Anlagen muss eine Marktfähigkeit attestiert sein und sie müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen.

Bei Energie-Speichersystemen müssen 60% des selbst erzeugten Stroms selbst verbraucht werden. Im thermischen Bereich muss eine solare Deckungsrate von mindestens 60% erreicht werden.

Zielgruppen

Gefördert werden Kommunen und deren Eigenbetriebe, Zweckverbände, kommunale Unternehmen, kleine und mittlere Unternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Energie-Genossenschaften, Vereine, gemeinnützige Gesellschaften, Stiftungen, und natürliche Personen.

Höhe der Förderung

Zuwendungsfähig sind Ausgaben für Photovoltaik-Anlagen (bis zu 40%), Investitionen in Mieterstrommodelle (bis zu 80%) und Beratung (bis zu 80%). Der Zuschussbetrag ist auf 100.000 Euro je Vorhaben begrenzt. Vorhaben unter 1.000 Euro werden nicht bezuschusst.

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