Ihre Firma eintragen

Wie werden wir in Zukunft wohnen und arbeiten?

Beim Messerundgang auf der Weltleitmesse BAU in München: Andreas Engelhardt (rs), geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter, und Dr. Walter Stadlbauer, Mitglied der Geschäftsleitung Technik und Operation der Schüco International KG, überreichten Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks den ersten Schüco Nachhaltigkeitsbericht.

Gesundes Wohnen und Arbeiten

Schüco präsentiert 64-seitige Dokumentation mit dem Titel "Wie werden wir in Zukunft wohnen und arbeiten?" über das firmeninterne Nachhaltigkeitsengagement und startet damit die regelmäßige Berichtslegung und -kommunikation für die Zukunft.

Zum ersten Mal hat Schüco sein Nachhaltigkeitsengagemen dokumentiert, das in Übereinstimmung mit den international etablierten Leitlinien der "Global Reporting Initiative" (GRI G4) erarbeitet wurde. Der Bericht gibt Auskunft darüber, wie Nachhaltigkeit im Unternehmen organisiert ist, bilanziert die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aktivitäten von Schüco und definiert Ziele für die Zukunft.

Verantwortungsbewusstsein

Als traditionsreiches Unternehmen mit Standorten in 43 Ländern und Arbeitgeber für 4.600 Menschen ist sich Schüco seiner besonderen Verantwortung bewusst. Das Unternehmen leistet an vielen Stellen seinen Beitrag, um auf aktuelle Herausforderungen wie etwa den demografischen Wandel, moderne Arbeitswelten, die Urbanisierung, den steigenden Energiebedarf und – damit verbunden – den fortschreitenden Klimawandel zu antworten. Basis dafür ist der Managementansatz „360° Nachhaltigkeit“, der den gesamten Lebenszyklus eines Bauprojekts von der Planung, über die Umsetzung bis hin zum Recycling abdeckt.

Der Nachhaltigkeitsbericht 2015/2016 ist das Ergebnis eines mehrmonatigen „Wesentlichkeitsprozesses“, in dem verschiedene Projektgruppen die für Mitarbeiter und externe Stakeholder relevanten Themen ermittelt, ihnen konkrete Maßnahmen zugeordnet und mit Kennzahlen untermauert haben. Im Ergebnis wurden dabei fünf zentrale Handlungsfelder identifiziert: Produkte, Umwelt, Mitarbeiter, Gesellschaft und Lieferkette.

In allen diesen Bereichen kann Schüco bereits auf Aktivitäten verweisen, die die besondere Nachhaltigkeitsorientierung des Unternehmens unterstreichen und wegweisend in der Branche sind. So entwickelt Schüco systematisch Cradle-to-Cradle (C2C)-zertifizierte Produkte und Prozesse. Das C2C-Prinzip verlangt umweltfreundliche Materialien und eine abfallfreie zirkuläre Wertschöpfung von der Herstellung über die Nutzungsphase bis hin zur Demontage, Aufbereitung und erneuten hochwertigen Nutzung. Schüco zählt in der Baubranche zu den Vorreitern bei der Entwicklung von C2C-Produkten und hat aktuell einen zertifizierten Systembaukasten, der mit Hilfe der Kalkulationssoftware SchüCal C2C-Verifikationen für Fenster-, Tür- und Fassadensysteme ermöglichen wird.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: Schüco ist Mitglied der Aluminium Stewardship Initiative (ASI). Schüco hat die Initiative mitgegründet, um gemeinsam mit anderen internationalen Unternehmen Standards für eine nachhaltige Aluminiumwertschöpfungskette zu erarbeiten. Nachhaltigkeit fängt bereits bei der Gewinnung der Rohstoffe an. Deshalb engagiert sich das Bielefelder Unternehmen dafür, dass das in den eigenen Produkten verarbeitete Aluminium umwelt- und sozialverträglich gewonnen und weiterverarbeitet wird.

Mitarbeiter und Gesellschaft im Blick

Das Nachhaltigkeitsengagement von Schüco erstreckt sich auch auf die eigenen Mitarbeiter. Für sie bietet das Unternehmen vielfältige Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und Erhaltung der Gesundheit, zur persönlichen Weiterentwicklung ebenso wie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. Außerdem pflegt Schüco den intensiven Dialog mit wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Akteuren, engagiert sich in der Nachwuchsförderung und arbeitet in zahlreichen Verbänden und Gremien mit. Der Fenster- und Fassadenspezialist ist beispielsweise Gründungsmitglied der Stiftung 2° und setzt sich als „Klimabotschafter“ für die Begrenzung der Klimaauswirkungen und für die Dekarbonisierung der Wirtschaft ein.

„Bauen heißt: Jahre vorausdenken. Mit Gebäuden, die wir heute entwerfen, bestimmen wir mit, wie Menschen morgen leben und arbeiten. Das ist eine große Verantwortung“, sagt Andreas Engelhardt, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG. „Das Thema Nachhaltigkeit hat deshalb eine integrierte Querschnittsfunktion in unserem Unternehmen, die in alle Geschäftsbereiche hineinwirkt – mit klaren Strukturen und Verantwortlichkeiten.“

Der jetzt veröffentlichte erste Nachhaltigkeitsbericht ist erst der Anfang einer systematischen Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsthemen. Geplant ist, noch im ersten Halbjahr 2017 eine Roadmap für die nächsten fünf Jahre zu erstellen, um die mittelfristigen Nachhaltigkeitsschwerpunkte in den identifizierten Handlungsfeldern mit konkreten Zielen und weiteren Maßnahmen zu hinterlegen.

 

 

 

    Aktuelle Firmeneinträge